Farbenfrohes Costa Rica
Kommt man aus dem winterlichen, etwas grauen und ziemlich kalten Deutschland, dann taucht man, wenn man in Costa Rica landet, in einen wahren Farbenrausch ein - zumindest hat es sich für mich so angefühlt.
Die Starndkrabben…
…die bunten Tücher, die im warmen Wind flattern…
und das türkisblaue Meer!
So wunderschön!!!
Durchs Fernglas kann man Faultiere und Papageie beobachten…
… und ganz ohne Fernglas entdeckt man kleine Affen…
…und noch kleinere Fröschchen.
Auch die Landschaft ist beeindruckend!
Ein Ausflug zum Vulkan Poas ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings riecht es ganz schön streng nach Schwefel ;0)
Am Osthang des Vulkans stürzt der Catarata la Paz, der Friedenswasserfall, in die Tiefe.
Vorbei an Ananas- und Kaffeeplantagen geht es Richtung Grenze.
Der Rio San Carlos trennt Costa Rica und Nicaragua.
Und in der Mitte ein Flugzeugwrack von 1979.
Den Vulkan Arenal wollte ich auch unbedingt sehen! Heißt es doch, dass man hier jeden Abend, wenn es dunkel wird, kleine Lavaströme hinab fließen sehen kann…
In der Nähe des Vulkans gibt es Thermalbäder. Hier im warmen Wasser zu liegen und diesen traumhaften Ausblick zu genießen ist wirklich ein Erlebnis!
Nur die Lava floß an diesem Abend nicht, und wohl auch sonst nicht so häufig, wie man das erzählt bekommt. Egal, es war trotzdem super schön!
Etwa drei Stunden von der Hauptstadt San Jose entfernt, befindet sich eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele, das Dorf Monteverde und der Nebelwald. Dieser liegt sehr hoch und befindet sich fast immer in den Wolken. Die Tier- und Pflanzenwelt ist hier ganz besonders vielfältig. Kommt man früh am Morgen, ist meist noch nicht so viel los und man kann die Natur ganz in Ruhe genießen.
Ein Highlight in diesem Reservat sind sicher auch die Hängebrücken, die einen Spaziergang durch die Baumkronen ermöglichen…
Um das einzigartige Ökosystem in Costa Rica zu schützen, betreibt die Regierung einen vorbildlichen Naturschutz. Etwa ein Drittel der Fläche ist durch Nationalparks geschützt. Den Nationalpark Manuel Antonio haben wir über abenteuerliche Wege mit dem Mietauto erreicht ;0)
Und der Weg hat sich gelohnt! Alleine die Strände hier sind ein Traum!!!
Im Park kann man Faultiere, Affen und andere Tiere entdecken…
Auch in der Nähe von unserem Urlaubsort Jaco haben wir einen kleinen Nationalpark besucht und zuvor noch eine Bootsfahrt gemacht…
Den Carara Nationalpark hatten wir gefühlt komplett für uns alleine. Anderen Menschen sind wir nicht begegnet und als wir den Park verlassen haben wußten wir auch warum…der letzte Bus war nämlich längst weg und der nächste sollte erst am nächsten Morgen kommen.
Als wir noch unschlüssig am Strassenrand standen und überlegten, zum ersten Mal in unserem Leben, per Anhalter zu fahren, hielt tatsächlich jemand und bot an, uns mit zu nehmen…
Ähhhh ja…
Wow!
Da sind wir dann also mitgefahren! Das war ein Erlebnis!
Und zu einem wunderschönen Sonnenuntergang waren wir wieder in Jaco…
Costa Rica ist einfach ein wunderschönes Reiseziel!