Langeoog

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht…

Ich bin hier auf dem Weg in den Sommerurlaub ;0)

Eine Woche auf Langeoog. Im August. Auf der Fähre sah der Himmel aber eher nach Weltuntergang aus…

Doch zum Glück, ändert sich das Wetter an der Nordsee ja schnell…


…und bei der Ankunft auf der Insel, sieht das Ganze schon wieder viel mehr nach Sommerurlaub aus.

Mit der bunten Inselbahn, geht es vom Fähranleger in den Ort. Nur Rund 7 Minuten ist man unterwegs. Das Ticket ist bereits im Fährpreis inbegriffen. Autos fahren auf der Insel nicht und eilig hat man es hier auch nicht. Ferien auf Langeoog sind einfach zum Entspannen.

Eine Auswahl an Unterkünften findet man auf der Tourismusseite der Insel. Ich hatte ein kleines Pensionszimmer mit einer Küchenzeile und einem eigenen Badezimmer. Nicht super chic, aber ganz nah am Strand ;0) Da ich den ganzen Tag unterwegs war, war dies für mich absolut ausreichend. Man findet hier aber auch Hotelzimmer, Ferienwohnungen oder Ferienhäuser.

Auch zwei Campingplätze gibt es auf Langeoog. Oder besser gesagt Zeltplätze, denn da die Insel autofrei ist, kann man natürlich auch nicht mit dem Wohnwagen anreisen…

Im Ort gibt es zahlreiche Bars, Eisdielen, Cafes, Restaurants, Mode- und Souvenirgeschäfte, sowie eine Buchhandlung. Hier steht außerdem ein Denkmal von Lale Andersen, bekannt von “Lilli Marleen”. Sie hat hier häufig ihre Ferien verbracht, das damals von ihr bewohnte Haus ist heute ein beliebtes Cafe.

Auf dem Dünenfriedhof befindet sich das Grab der Sängerin.

Beim Inselmaler Anselm kann man Malkurse besuchen.

Sogar ein kleines Wäldchen gibt es auf Langeoog.

Und Pippi Langstrumpfs Pferd ist auch hier!

Natürlich gibt es auch einen Hafen auf Langeoog.

Früher im Zweiten Weltkrieg ein Marinestützpunkt, heute vor allem ein Yachthafen, der zu einem kleinen Spaziergang einläd.

Und dann gibt es 14 km Strand!!! Vom Familienstrand, dem Fkk Srand, einem Drachenstrand, dem Surfstrand oder auch einem Hundestrand… Hier ist für jeden was dabei. Quasi die ganze Nordseite der Insel ist ein kilometer langer weißer naturbelassener Sandstrand

Und abends kann man hier traumhaft schöne Sonnenuntergänge sehen…

Unterwegs mit Olli, auf Inselerkundung ;0)

Ich fahre ja überhaupt nicht gerne Fahrrad. Die einzige Ausnahme ist immer der Nordseeurlaub. Hier gibt es nämlich, anders als zu Hause, einfach keine Steigungen - nur Gegenwind, wenn man Pech hat ;0) Langeoog verfügt über ca. 35 km Radweg. Das Rad kann man entweder mitbringen, oder man leiht sich, wie ich, ein Rad für ein oder zwei Tage und erkundet so die Insel.

Eine Steigung gibt es dann aber doch! Das Rad bleibt unten stehen, zu Fuß geht es auf die Melkhörndüne, mit 20m die höchste Erhebung der Insel.

Von hier oben hat man eine tolle Aussicht.

Dann geht es weiter mit dem Fahrrad durch die Dünenlandschaft, vorbei an Salzwiesen…

Beeren naschen…

…Blumen fotografieren.

Und Tiere bewundern!

Abends trifft sich gefühlt die ganze Insel zum Dünensingen…

Das Wahrzeichen der Insel ist übrigens der Wasserturm auf der Kaapdüne, direkt am Weg vom Ort an den Strand. Erbaut wurde er 1909. Wenn man Glück hat und geöffnet ist, kann man hinauf steigen und hat eine schöne Aussicht von dort oben.

Sollte man auf Langeoog doch einmal den Inselkoller bekommen - all zu groß ist die Insel ja nun nicht gerade…

…dann kann man einen Ausflug auf die Nachbarinsel machen.

Zugegeben Baltrum ist jetzt nicht unbedingt größer, im Gegenteil ;0)

Aber einen Besuch wert ist die kleine Nordseeperle dennoch. Sie soll die schönsten Strände der ganzen Nordsee haben, so heißt es.

Auch das Dörfchen ist unglaublich schön. Ganz verwunschen und sehr ruhig.

Nur ca. 600 Menschen leben auf der Insel im Sommer ist durch die Urlauber aber deutlich mehr Betrieb. Da die Fähre tidenabhängig ist, war mein Aufenthalt nur wenige Stunden kurz. Was ich gesehen habe, war aber wunderschön!

Zurück auf Langeoog habe ich noch ein paar Tage das Strandleben genossen.

An einem Abend habe ich eine Krimilesung besucht…

…danach war mir alles ein wenig unheimlich =0o

;0)

Am letzten Tag war das Wetter dann wieder etwas rauer, aber das darf es an der Nordsee ja auch mal sein. Immer nur Sonne und blauer Himmel, das war schon fast komisch ;0)

Weiter
Weiter

Natur pur in Venezuela