Mit kalten Füssen in Helsinki

Wenn man bei uns bereits in dünnen Jäckchen und leichten Schuhen die wärmende Frühlingssonne genießt, ist es in Finnland noch empfindlich kühl, man könnte auch sagen a…kalt. Aber das sage ich nicht ;0)

Natürlich kann man sich denken, dass es im Norden kälter ist und so habe ich auch eine warme Jacke, Schal und Mütze eingepackt und war wirklich sehr froh über meine Weitsicht. Warum diese Weitsicht aber bei meinen Füßen geendet hat und ich dennoch viel zu leichte Schuhe angezogen habe… ganz ehrlich - ich weiß es nicht. Es ist mir unverständlich!

In Helsinkis Schaufenstern waren die schönsten warmen und kuscheligen Winterstiefel ausgestellt, die man sich mit eiskalten Füßen nur erträumen kann. Hätte ich meinen Kurztrip nur nicht gerade zum Osterwochenende geplant, wenn alle Geschäfte geschlossen haben :0(

Aber gut, half ja nichts. Also ganz unmodisch zwei bis drei Paar Socken überreinander gezogen, damit in die viel zu leichten Schühchen gestiegen, so dass man dann nicht einmal mehr die Zehen bewegen kann, um sie wieder warm zu wackeln und los ging es.

Ich hatte ein Zimmer im Stadtteil Puu-Vallila gemietet und war gleich verzaubert von den typischen Holzhäusern in pastelligen Farben…

Weiter ging es in die Innenstadt.

Schiffe gucken am Hafen…

Am Südhafen habe ich die Markthalle Vanha Kauppahalli besucht. Die Auslagen, an Obst, Gemüse und die leckeren Delikatessen machen richtig hungrig.

Nicht weit entfernt findet man am Marktplatz Kaupatori weitere Essensstände und hübsches Kunsthandwerk. Hier habe ich ein paar Erinnerungsstücke für mich und einige Mitbringsel für die Lieben zu Hause erstanden, und mich für weitere Stadterkundungen gestärkt.

Vom Marktplatz aus kann man mit dem Schiff eine Fahrt durch die Schären machen. Rund 330 Inseln liegen hier vor der Hauptstadt und viele von ihnen sind beliebte Ausflugsziele in die Natur. Man kann hier Vögel beobachten, einen entspannten Strandtag verbringen, durch Wäldchen sterifen und picknicken…

Soo schön!!!

Auch am zweiten Tag ging es aufs Meer. Diesesmal mit einer kleinen Fähre hinüber auf die Festungsinsel Suomenlinna.

Ich weiß nicht wie viel hier im Sommer los ist, aber im April war es sehr ruhig und das habe ich richtig genossen.

Ja es sieht etwas seltsam aus, aber da war wirklich ein Kanal ;0)

In einem kleinen Cafe habe ich mich bei heißer Schokolade aufgewärmt, dazu gab es selbst gebackene Kuchen oder Zimtschnecken…oder eventuell auch beides ;0)

Und zum Abschluss noch ein bisschen Meeresfeeling, bevor es mit der Fähre wieder zurück in die Stadt geht.

Den Tag habe ich entspannt in der ältesten Sauna Helsinkis ausklingen lassen.

Für den letzten Tag hatte ich dann noch eine Mission. Schließlich war ich zum ersten Mal in Finnland und da wollte ich unbedingt noch Elche sehen. Mitten in der Großstadt zugegeben etwas schwierig…oder eben auch nicht. Ich bin einfach in den Zoo gegangen…

Früh am Morgen war ich hier fast alleine unterwegs. Dass es auch an diesem Tag nicht gerade warm war sieht man an den Atemwölkchen der Büffel wie ich finde ganz gut ;0)

Vorbei an den Bären ging es weiter mit der Elchsuche…

…und da waren sie!!! Wunderschöne Tiere!!! In freier Wildbahn sicher noch einmal etwas anderes, aber für die erste kleine Finnlandreise trotzdem wunderbar…

Für das Traveljournal habe ich noch eine Elchpostkarte gefunden und mit diesen schönen Erinnerungen endet der kleine Städtetrip nach Helsinki…

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…mit den Wanderfröschen und ihrem Wanderjournal

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