Riga

Heute kommen endlich die versprochene Eindrücke aus der Hauptstadt Lettlands. Riga ist eine Stadt voller Gegensätze: historische Gassen, modernste Architektur, ländliche Viertel und prunkvolle Gebäude, üppige Markthallen und verfallene Holzhäuser. Anfangs konnte ich das Ganze gar nicht genießen, da ich in der Nacht vor der Reise, von Tallinn nach Riga, krank wurde. Zum Glück ging es mir gegen Ende des Aufenthalts aber wieder etwas besser und ich konnte meine kleinen Spaziergänge ausweiten und mich sogar an einem Schokobrunnen stärken ;0)

Aber schaut selbst…

Wohin führt der Weg einer Buchliebhaberin bei Krankheit als erstes?

An einen Bücherort! Oder in diesem Fall zur Nationalbibliothek am Fluss Düna.

Die Bibliothek ist sehr beeindruckend, aber vielleicht etwas zu modern für meinen Geschmack. Aber der Anblick so vieler Bücher tat auf jeden Fall gut!

Sehr zu meiner Genesung beigetragen, hat natürlich auch das Fotografieren alter Türen in der Altstadt :0)

Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt zeigen sich bei einem Spaziergang durch die Gassen ganz zufällig, einen Plan braucht man dafür nicht wirklich. Früher oder später steht man vor den “Drei Brüdern”, dem “Haus der schwarzen Katzen” oder wie hier vor dem “Schwarzhäupterhaus”.

Der große Zentralmarkt, der sich über vier Hallen erstreckt und einst als einer der größten und modernsten Märkte Europas galt, hat mich nicht so begeistert. Auch hinter den Hallen des Lebensmittelmarktes gibt es Stände mit Haushaltsgegenständen und Kleidung, aber vielleicht lag es an meiner Magenverstimmung, der Funke wollte nicht so recht überspringen.

Hinter dem Marktgelände trifft man auf das Gebäude der Akademie der Wissenschaften, ein Geschenk Stalins. Man kann gegen einen kleinen Eintrittspreis vom Turm aus die Aussicht auf die Stadt genießen.

Wieder mehr nach meinem Geschmack, war die kleine Insel Kipsala in der Düna. Hier gibt es viel Natur und hübsche Holzhäuschen, aber auch kleine Villen, etwas maritimen Flair und einen hübschen Blick hinüber zur Altstadt.

Mein Lieblingsviertel befindet sich östlich der Altstadt rund um die Miera iela. Hier ist es bunt und kreativ, mit kleinen Cafes, Schreibwaren und Dekolädchen und viel Streetart.

Ja und dann war ich noch im Schokomuseum. Besser als eine Medizin aus der Apotheke, war ein Becher Schokolade aus dem Schokobrunnen ;0)

Im Museum gibt es sogar sowas wie ein “Schokopapierchenjournal” :0)

Zum Abschluss ging es dann durchs Jugendstilviertel zurück in die Altstadt.

Der Besuch im Art Nouveau Museum war nochmal ein wunderschönes Highlight zum Abschluss!!!

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