Sao Miguel, eine Azoreninsel
Ich liebe Portugal, ich liebe den Atlantischen Ozean und ich liebe Inseln. Die Azoren scheinen mir da das perfekte Reiseziel zu sein ;0)
Sao Miguel, die größte der Azoreninseln wurde somit eine Woche lang mein Paradies.
Die Landschaft ist einfach überwältigend! Es gibt versteckte Kraterseen mit ganz verwunschenen Orten, die man auf kleinen und großen Wanderungen entdecken kann.
Wunderschön grün ist das Wasser des versteckten Logoa de Santiago.
Man kommt an über und über bewachsenen Aquadukten vorbei…
…und hat an anderen Orten fast das Gefühl zu Hause im Schwarzwald zu sein.
Dann aber auch wieder nicht, denn Ananasplantagen habe ich zu Hause noch nie gesehen :0)
Und so wunderschöne Gewächshäuser ehrlich gesagt auch nicht!
Sowohl im Inselinneren, als auch an der Küste, gibt es bezaubernde kleine Städtchen und süße Fischerdörfer.
Der belgische Künstler Yves Dacoster malt auf Anfrage kunstvolle Herzen an private Hauswände. Man entdeckt immer wieder welche…
Kleine Buchten, manchmal sogar mit einem Sandstrand, laden zu einem Bad im Meer ein. Allerdings sollte man die Strömung nicht unterschätzen. Ich habe mich oft nicht einmal bis zum Bauch ins Wasser getraut, dann hat es mir bereits die Füße weggezogen.
Also lieber beim Surfen zuschauen…
…oder in einem Meerwasserpool schwimmen.
Baden kann man aber auch hier. Und ich wollte gar nicht mehr aus dem heißen Wasser heraus kommen. Das ist Entspannung pur, da hält keine Therme zu Hause mit…
Etwas entfernt wird in der Zwischenzeit das Essen gekocht…
…die heißen Temperaturen im Boden werden gut genutzt!
Es gibt einen Eintopf, der stundenlang in der heißen Erde eingegraben war und einfach himmlisch schmeckt.
Es hat sogar so gut geschmeckt, dass ich nicht mal ein Foto davon gemacht habe. Das ist mir leider erst nach dem Essen eingefallen und da war es zu spät :0)
Also am Besten selbst testen! In der Nähe des Lagoa das Furnas gibt es mehrere Lokale, die dieses Gericht anbieten.
Im Nordosten der Insel gibt es noch mehr Grüüüüün und viele Wasserfälle…
Wer hier wohnt hat auf jeden Fall seine Ruhe.
Zum Abschluß noch ein paar Eindrücke aus der größten Stadt der Azoren, aus Ponta Delgada. Hier habe ich in einem kleinen Hotel in der Innenstadt gewohnt. Von hier aus kann man die Insel gut erkunden, aber auch die Stadt selbst hat Vieles zu bieten.
Am Hafen verewigen sich viele Atlantiküberquerer, die hier mit ihren Segelbooten halt machen.
Richte Kunstwerke sind darunter! Es ist spannend zu sehen, woher sie kommen und wohin die Reise geht.
Ich könnte noch unendlich viele Kunstwerke mehr zeigen, aber vielleicht ist nun auch Zeit für ein Bad im Hafenbecken. Vor allem vormittags trifft man sich hier, um seine Bahnen zu schwimmen. Es ist herrlich!
In Ponta Delgada, kann man shoppen, schlemmen, durch die Strassen schlendern und hin und wieder entdeckt man alte Türen und verfallene Fassaden. Ich bin wieder im Glück!!!
Dazwischen immer wieder Streetart, denn seit 2011 findet hier jährlich das “Walk & Talk Festival” statt, zudem auch Streetartkünstler kommen.
Auch Spaziergänge durch die wunderschönen Gärten aus dem 19.Jahrhundert sind ein Erlebnis! Es gibt englische Gärten, Kameliengärten, Ulmenalleen, Kauribäume, Teiche und Lavastollen und immer wieder wunderschöne Gewächshäuser.
Manches, das man von zu Hause als kleine Topfpflanze kennt, hat hier erstaunliche Ausmaße!
Ganz lieben Dank, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt! Das nächste Bild ist das letzte, versprochen ;0) Vielleicht hat es euch ja inspiriert, diese Insel selbst einmal zu bereisen, oder wart ihr schon mal auf den Azoren? Welche andere Azoreninsel könnt ihr empfehlen? Ich bin gespannt!